|
|
|
 |
|
Phonophon ist die Konzertreihe des Vereins, die in zweimonatigem Abstand Künstler aus den Bereichen der
Phonographie und der experimentellen Musik präsentiert.
|
 |
|
12.11.2009
Location geändert!
Mensa der Städelschule
Daimlerstraße 32
60314 Frankfurt
Einlass 20:00, Beginn 20:30
Eintritt: 5 Euro
ANFAHRT
(Eingang im Innenhof)
|
|
Evapori (D)
http://virb.com/evapori
Seit den frühen 1990er Jahren beschäftigt sich Oliver Peters mit elektronischer Musik. Sein Projekt
Evapori hat er im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Als Klangmaterial dienen ihm Feldaufnahmen ebenso
wie elektronisch erzeugte Klänge, akustische Klänge und Aufnahmen, auf die er durch Zufall gestoßen
ist. Aus der Vielfalt seines Ausgangsmaterials kreiert Evapori atmosphärische und ebenso komplexe
wie unvorhersehbare Soundgebilde, die stilistisch den breiten Horizont zwischen minimalistischer Musik
und Noisemusik
abschreiten. Konzerte führten ihn durch ganz Europa. Oliver Peters lebt und arbeitet
in Hamburg. Seine Musik erscheint sowohl bei seinem eigenen Label AIC als auch bei Walter Ulbricht
Schallfolien und 1000Füßler.
Gregory Büttner (D)
http://www.gregorybuettner.de
http://www.1000fussler.com
In seiner elektroakustischen Performance "Lautsprecher, Objekte, Laptop" nutzt Gregory Büttner
neben konventionellen Lautsprechern auch weitere Gegenstände als Resonanzkörper. Indem er sie auf
und neben den Lautsprechern positioniert verwandeln sie den von ihm erzeugten Klang, verfremden
und verformen ihn. Das Ausgangsmaterial für seine Konzerte bilden Feldaufnahmen, die Büttner
entweder selber erstellt oder als gesammeltes Material seiner Musik einverleibt. Im Verlauf dieses
Prozesses zerlegt und analysiert der Musiker seine Aufnahmen gleichsam am Computer. Aus den neu
zusammengefügten, feingliedrigen Klängen entspinnt sich so ein fremdartiges und doch vertrautes
Gewebe an Tönen und Geräuschen. Die darin enthaltene lautmalerische Dimension von Büttners
Schaffen tritt nicht zuletzt durch den Umstand in den Vordergrund, dass der Komponist seit Jahren
auch im Bereich der visuellen Kunst arbeitet. Den Mittelpunkt seines visuellen Schaffens bilden
Fotografien und Videos. Gregory Büttner lebt und arbeitet in Hamburg. Seine Musik erscheint beim
Label 1000Füßler.
|
|
 |
|
12.09.2009
Institut für neue Medien (INM)
Schmickstraße 18
60314 Frankfurt
Einlass 20:00, Beginn 20:30
Eintritt: 5 Euro
ANFAHRT
http://www.inm.de
|
|
Spherical Disrupted (D)
http://www.disrupted.de
Mirko Hentrich alias Spherical Disrupted macht mit seiner Musik viele Anleihen bei Strömungen des
Industrial und der Electronic Body Music. Damit erinnern seine Lieder manchmal an den
schwermütigen Geist der 1980er Jahre. Durch ihre technisch versierten und subtilen elektronischen
Klangfiguren tritt die Musik von Spherical Disrupted jedoch in einem Ambient-Gewand
auf und gibt sich
damit zugleich als sehr gegenwärtig zu erkennen. Hentrich, der seit 1988 in verschiedenen Projekten
aktiv ist und zu den Begründern des Labels audiophob zählt, pflegt einen filigranen, fast möchte man
sagen: einen zeitgemäßen Nihilismus, der zwar nicht in die Abgründigkeit unseres Seins hinabstürzt,
wohl aber kunstvoll auf dessen Klippe balanciert. Zahlreiche Veröffentlichungen und Auftritte sind
bereits das Produkt dieser Arbeit.
Alarmen (D)
http://www.alarmen.de/
Kraftvoller und weniger zweiflerisch graben sich die flächigen Sounds von Alarmen mit ihren sägenden,
knarzenden und vibrierenden Klängen in die Ohren. Manchmal düster, manchmal elektronisch verspielt
folgen sie einem ruhigen, aber darin scheinbar unaufhaltsamen Rhythmus, der die Musik gelegentlich
in die Nähe einer meditativen Resignation bringt. Carsten Stiller, der das Projekt im Jahr 2001 ins
Leben gerufen hat, sieht Alarmen denn konsequenterweise auch auf einem Pfad zwischen Dark
Ambient und Intelligent Dance Music wandeln. Er hat seine Musik schon auf vielen Veröffentlichungen
und Konzerten präsentiert, darunter
auf dem von ihm mitbegründeten Label audiophob.
|
|
 |
|
05.06.2009
Institut für neue Medien (INM)
Schmickstraße 18
60314 Frankfurt
Einlass 20:00, Beginn 20:30
Eintritt: 5 Euro
ANFAHRT
http://www.inm.de
|
|
Olivier Nijs (NL)
http://www.oliviernijs.nl/
Olivier Nijs scheint auf den ersten Blick eher einem Weisen und Philosophen zu ähneln als einem Musiker.
In seinen aufwändig produzierten Performances nutzt er zwar die Geräusche der Landschaften
und Städte. Aber er gestaltet mit ihrer Hilfe gleichsam ein Experimentierfeld, das den Zuhörer die Grenzen
seiner eigenen Wahrnehmungsfähigkeit entdecken lässt. Vom alltäglichen Rhythmus der modernen
Betriebsamkeit betäubt, bringt Nijs uns durch seine Arbeiten das Werden und die unendliche
Lebendigkeit des Lebens und der Materie wieder zu Bewusstsein. Das akustisch und visuell dokumentierte
Fließen eines Flusses, wird dadurch beispielsweise zum Sinnbild eines alles übergreifenden
Kreislaufes, in den wir als Menschen eingebettet sind. Nijs lebt und arbeitet in Tilburg. Regelmäßige
Konzerte und Performances führen ihn durch ganz Europa.
Heribert Friedl (A)
http://www.myspace.com/heribertfriedl
Heribert Friedl kann vielleicht am besten als ein musikästhetischer Minimalist beschrieben werden. In
seinen Collagen aus aufgezeichneten Geräuschen und Computer generierten Klängen bewegen sich
die Töne stellenweise wie in Zeitlupe. Der Puls seiner Musik schlägt in einem Takt großer Zerbrechlichkeit.
Dennoch strahlen die langsamen, manchmal kaum wahrnehmbaren Tonveränderungen eine große
Ruhe, ja, geradezu eine Sicherheit aus. Sie laden ein, das Ohr auf eine filigrane Spurensuche zu
schicken, dessen Horizont sich überraschenderweise umso weiter öffnet, je feingliedriger die akustischen
Strukturen werden. Der in Wien lebende Künstler hat 2005 zusammen mit Raphael Moser
sein eigenes Label nonvisualobjects begründet. Auf ihm veröffentlichen namhafte minimalistische
Künstler, unter ihnen Steve Roden, Richard Chartier, Roel Meelkop und Bernhard Günter.
|
|
 |
|
12.04.2009
Institut für neue Medien (INM)
Schmickstraße 18
60314 Frankfurt
Einlass 20:00, Beginn 20:30
ANFAHRT
http://www.inm.de
|
|
Chris Cook (UK)
http://www.myspace.com/sameactor
http://www.hotroddy.com
Seit seinem Abschluss in elektronischer Musik spielt und veröffentlicht Chris Cook unter den Künstlernamen
Remote und Hot Roddy. Er spielt die Sitar und verschiedene Streichinstrumente, deren Klang er elektronisch
verfremdet und ohne vorproduzierte Sequenzen während seiner Konzerte zu kunstvollen Klangstrukturen verwebt.
Dabei bedient er sich ungewöhnlicher Rhythmen und seltener Tonstimmungen.
Chris Cook hat mit Planet Mu artists Urban Myth, Chevron und Kyler sowie Rashamon (High Point Low Life),
Bela Emerson (Quiet Records), Kenny Process Team, Tim Holehouse und Jane Bartholomew zusammengearbeitet.
Getourt ist er unter anderem mit Totally Bored (Monster Bobby, Bela Emerson and Britch) und Wrong Music
(Shitmat, Ebola, Droon, nwodtleM, Gross Consumer, Ladyscraper and Floorclearer). Nach vielen Jahren in
Brighton lebt er heute in London.
Patrick Franke (D)
http://alulatonserien.de/62.0.0.1.0.0.phtml
http://www.patrick-franke.info/patrick-franke.phtml
Patrick Franke lebt und arbeitet in Leipzig. Seit Ende der 1990er Jahre
beschäftigt er sich mit Klängen und Geräuschen. Aus einem umfassenden Archiv seiner Tonaufnahmen erschafft er
Kompositionen, Sound-Maps und Klanginstallationen, in denen er sich intensiv mit den akustischen Fingerabdrücken
von realen Orten auseinandersetzt. In seinen jüngsten Arbeiten nehmen Tierlaute eine besondere Bedeutung ein.
Patrick Franke leitet seit vielen Jahren Seminare, in denen er die Kunst der Phonographie vermittelt. Darüber
hinaus erforscht, archiviert und lehrt er über Tierkommunikation, die er in Workshops, Konzerten und Vorlesungen
einem breiteren Publikum zugänglich macht.
|
|
|