[Article 217]attenuation circuit (D) – 16.11.2013

Das Label attenuation circuit widmet sich einem breiten Spektrum experimenteller Musikformen wie Drone, Noise, Musique concrète und elektroakustische Improvisation. Das in Augsburg ansässige Label wird von dem Drone-Ambient-Künstler EMERGE aka Sascha Stadlmeier betrieben und vernetzt die lokale experimentelle Musikszene mit international anerkannten Künstlern wie Artificial Memory Trace, Doc Wör Mirran, If, Bwana, Nocturnal Emissions und PBK. Attenuation Circuit organisiert auch Konzerte und kooperiert regelmäßig mit lab.30, dem ebenfalls in Augsburg stattfindenden wichtigsten süddeutschen Festival für Klang- und Medienkunst. An diesem Abend stellen die Augsburger Künstler, die das Label betreiben, eigene Musik vor, die teilweise auch als repräsentativ für die Veröffentlichungen von attenuation circuit gelten kann.

www.attenuationcircuit.de

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EMERGE lehnt sich an die minimalistischen Traditionen des Experimentalismus und der nicht-akademischen Geräuschmusik an. Die verwendeten Klangquellen sind meist sehr eingeschränkt und diese selbst durch Verfremdung höchstens rudimentär erkennbar.

emerge.bandcamp.com

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Gerald Fiebig arbeitet v.a. mit manipulierten Fieldrecordings und langen Tonschichtungen in unterschiedlichen Medien wie Liveperformance, Tonträger, Radio und Installation. Ein Schwerpunkt liegt auf Arbeiten im öffentlichen Raum, zuletzt als Artist-in-Residence für die TONSPUR_passage in Wien.

www.geraldfiebig.net

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Niku Senpuki ist ein auditives Reisetagebuch, ein Skizzenbuch zahlreicher Eindrücke und Inspirationen, dass mit verschiedenen Genres flirtet ohne sich auf eines festzulegen.
„Weltmusik“ einer persönlichen Welt, die noch im Entstehen begriffen ist.

www.nikusenpuki.bandcamp.com

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Beeinflussung durch Elektronikkrautrock, die frühen Pink Floyd, Punk und New Wave in den 80ern plus Industrial, Drum&Bass, Elektro und IDM, also elektronischer Dance Floor mit Hirn, in den 90ern führte 2003 zur Entstehung des Projektes elektrojudas und der Elektrohardcoreambientronic.

www.vimeo.com

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MARTYN SCHMIDT, einer der stilbildenden deutschen Vertreter der Sample Poetry, lotet durch elektronisch unterstützte Spoken Word Performances und freie Stimm-Improvisationen zwischen Beschwörung und Gesang die Grenzbereiche von Lyrik, Musik und Ritual aus.

www.soundcloud.com/martynschmidt-soundpoetry

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16.11.2013
Institut für neue Medien (INM),Schmickstraße 18, 60314 Frankfurt – http://www.inm.de
Einlass 20:00, Beginn 20:30 – Eintritt: 5 Euro

Flyer 16.11.2013


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